Hinter den glänzenden Fassaden und idyllischen Plätzen der Bauhausstadt verbergen sich Schicksale, die lange verschwiegen wurden. Während die Stadt in den „Goldenen Zwanzigern“ ein Ort des Aufbruchs u der künstlerischen Freiheit war, bracht die NS-Zeit für viele Dessauer*innen die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und Vernichtung. Schicksale, wie die des Bauhaus-Studenten Richard Gruner oder des Junkers-Werksarbeiters Willy Bieler stehen im Fokus des 90-minütigen Rundgangs. Schicksale wahrer Helden. Aus lebendiger, vielfältiger, queeren Subkultur der Weimarer Republik wurde systemtisch lebensgefährliches Terrain. Wir besuchen Schauplätze der Überwachung und Verfolgung im Dessauer Stadtbild. Eine Tour durch Dessaus Innenstadt und die dunkle Geschichte der NS-Zeit.
